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Belletristik |
Sachbuch |
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Zadie Smith: Zähne zeigen. Droemer, Hardcover, 645 Seiten, 44,90 DM = 22,96 €( )
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Julian Bartosz / Hannes Hofbauer: Schlesien. Europäisches Kernland im Schatten von Wien, Berlin und Warschau. Promedia, Paperback, 207 Seiten, 34,00 DM = 17,38 €( )
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| Willesden ist ein Stadtteil von London, den selbst die meisten Londoner nicht kennen. Dort lebt der shooting star der gegenwärtigen englischen Literaturszene, Zadie Smith, geboren 1975. "Zähne zeigen" ist ihr Erstlingswerk. Es geht um zwei Freunde, Archie Jones und Samad Iqbal, die als britische Soldaten in Bulgarien das Ende des 2. Weltkriegs verpassen und sich dreißig Jahre später in London wiedertreffen. Dort stellen sie fest, dass ihnen das Leben eher übel mitgespielt hat. Sie sind beide mit der schweren Aufgabe konfrontiert, mit wesentlich jüngeren Frauen verheiratet und in Auseinandersetzungen mit ihren heranwachsenden Kindern verstrickt zu sein. Eine Handlung entspinnt sich, in der Herkunft, Hautfarbe und Geschichte die wesentlichen Rollen einnehmen. |
Schlesien - ein heißes Eisen deutscher und europäischer Geschichte. Ein Buch über diese europäische Region aus einem anderen Blickwinkel als dem von Vertriebenenverbänden und Revanchismus war notwendig. Bartosz und Hofbauer beschreiben die Geschichte Schlesiens vom Anfang bis heute. Dabei kommen sie zu dem Ergebnis, dass "das imperiale Projekt des westeuropäischen, im Kern deutsch geführten Zentrums nach Osten" jahrzehntealte Hoffnungen der Vertriebenenfunktionäre realisiert. "Hoheitsgruppenrechte für Volksgruppen" werden propagiert und unter dem Schlagwort der Einführung von Menschenrechten, Demokratie und Marktwirtschaft eine deutsch-europäische Großraumpolitik betrieben. |
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Hörbuch |
Lyrik |
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Sebastian Haffner: Die Geschichte eines Deutschen. 3 Cassetten. Die Erinnerungen 1914 - 1933, Der Hörverlag 2001; 270 Min.; 45,00 DM = 23,00 €( )
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![[blaue]](blaue.jpg) |
Gabriele Sander: Blaue Gedichte. Reclam 2001; 140 S.; 7,00 DM = 3,58 €( )
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| Die Lebenserinnerungen Sebastian Haffners beschreiben seine Entwicklung und dabei die des deutschen Volkes vom Ende des Kaiserreiches bis zur Machtergreifung der Faschisten. Am individuell Erlebten wird die geschichtliche Bewegung aufgezeigt und in gewissem Maße bloßgelegt. Manchmal durchaus eine - wenn auch feinsinnig-ironische - Abrechnung mit Mitläufern und angeblichen Nichtwissern. | Blau ist eine Farbe der Gedichte: melancholisch und doch utopisch. Das Bild für das Südliche als Verheißung bei Benn und des Widerstands beim blauen Klavier von Laske-Schüler. "Kaum eine andere Farbe beflügelt bis heute die Phantasie der Dichterinnen und Dichter wie die Farbe Blau. Die Anthologie von Gabriele Sander geht den augenscheinlichen und atmosphärischen Spielarten des Blau in der Lyrik nach: der blauen Blume, dem blauen Himmel, den blauen Augen, dem blauen Kleid und den blauen Schuhen, blauem Getier vom Flusspferd bis zum Schmetterling, dem Blau des Meeres, des Südens, der Sehnsucht - denn: "Das Universum trägt heute wieder: Blau."" |