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Belletristik

Sachbuch

[hallek]
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HanneLore Hallek: Wie ich nach Santiago de Compostela ging und ganz woanders ankam. Ein Frauen-Jakobsweg. Books on Demand, 219 Seiten, 14,80 € [fenster]
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IZ3W (Hrsg.): Fenster zur Parallelwelt. Reisebilder & Fernwehgeschichten. Informationszentrum Dritte Welt IZ3W, Paperback, 219 Seiten, 15,00 €
Was hat ein oberes Etagenbett mit Selbstwert zu tun und wann sind Kompromisse nicht mehr gut? Wie lang sind 25 Wanderkilometer bei 35 Grad schattenloser Hitze und wie schwer kann ein Sieben-Kilo-Rucksack werden? Wie fühlt sich Einsamkeit an und Nähe, wie führt Zusammensein zur Erkenntnis? Reisen in die Dritte Welt haben sich verändert und sind sich doch auch gleich geblieben. Die Globalisierung macht auch an diesem Punkt keinen Halt. Der touristische Blick allerdings verändert sich nur bedingt: Indien war dort am indischsten, wo keine Inder waren. Diesem Blick gehen die AutorInnen in dem reich bebilderten Buch nach.

Hörbuch

Lyrik

[london]
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A. Wilhelm, V. Janitz: Marco Polo Hörbuch London. Mairdumont 2007, 2 Audio-CD, 12,95 € [lyrik-tuev]
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Steffen Jacobs: Der Lyrik-TÜV. Ein Jahrhundert deutscher Dichtung wird geprüft. Eichborn 2007, 350 S., 30,00 €
London ist momentan durch die glücklicherweise verhinderten Anschläge negativ in den Schlagzeilen. Trotzdem ist die Stadt als größte europäische Metropole immer eine Reise wert. Dieser Audioführer gibt dazu praktische Tipps. Die Audiodateien können auf den persönlichen MP3-Spieler übertragen werden und damit auch noch vor Ort helfen.
Hörprobe der Audio-Reportage
Hörprobe der interaktiven Stadttour
(Die Hörproben kommen von der Internetseite des Verlages. Es öffnen sich neue Browser- oder Playerfenster, bitte evtl. Popups zulassen.)
Steffen Jacobs analysiert zehn Dichter des letzten Jahrhunderts: Wilhelm Busch, Stefan George, Rilke, Gottfried Benn, Peter Rühmkorf, Hans Magnus Enzensberger, Harald Hartung, Robert Gernhardt und Durs Grünbein. Es fällt sicherlich auf, dass keine Frau dabei ist. Ebenso mag die Auswahl auch sonst etwas eigenwillig sein, aber das ist erstmal das gute Recht des Autors. Dem selbstgewählten Untertitel wird das allerdings nicht gerecht. Es werden auch Gedichte besprochen und das oft nicht schlecht. Ebenso ist einiges Interessantes über das lyrische Handwerk und den Anspruch von Lyrik zu lernen.
Nicht zuletzt erleichtert der parlierende Ton mit teilweise deutlichen Ausdrücken das Lesen. Hier geht jemand engagiert zur Sache. Dass jedoch immer wieder psychologisierend die Person des jeweiligen Dichters herhalten muss zur Erklärung seines Werks, nervt schon ein wenig. Zur Heranführung Unwilliger ist der Band sicherlich geeignet.

 

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