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Belletristik

Sachbuch

[evans]
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Ian McEwan: Saturday. Diogenes Taschenbuch, 386 Seiten, 10,90 € [jahrbuch]
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Komitee für Grundrechte und Demokratie (Hrsg.): Jahrbuch 2007: Menschenrechte und Völkerrecht. Westfälisches Dampfboot, Paperback, 256 Seiten, 19,90 €
Henry Perowne ist Neurochirurg, erfolgreich in seinem Beruf, glücklich verheiratet und hat zwei begabte Kinder. Am Samstag ist er auf dem Weg zu seinem Squaschspiel. Doch an diesem Samstag findet in London die größte Friedensdemonstration aller Zeiten statt. Eine unversehene Begegnung allerdings raubt ihm jeden Frieden. Dieses vom Komitee für Grundrechte und Demokratie herausgegebene Jahrbuch untersucht die Begründung von Kriegen, die sich auf Recht stützen. Die völkerrechtliche Legitimierung erscheint dabei eher dürftig. Mit Beiträgen u. a. von Roland Roth, Wolf-Dieter Narr und Wolfgang Kaleck.

Hörbuch

Lyrik

[berlau]
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Ruth Berlau: Jedes Tier kann es. Hörkultur Medien 2005, 3 Audio-CD, 185 Min, 29,90 € [lyrik]
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Heinz L. Arnold (Hrsg.): Junge Lyrik. edition text + kritik 2006, 119 S., 16,00 €
Ruth Berlau, langjährige Gefährtin von Bertolt Brecht, schreibt über die körperliche Liebe bzw. die Unfähigkeit der Männer zu dieser – aus Sicht der Frauen. Was 1951 in Deutschland fast einen Skandal provoziert hätte, wirkt heute so modern wie eben geschrieben.
Judith Steinhäuser liest unter der Regie von Eckhard Becker, der im Booklet zu dieser CD seine ganz persönliche Begegnung mit der einst schönen roten Ruth beschreibt, diese so lakonische wie unterhaltsame Abrechnung mit dem Gefühl, das einem durch und durch geht. Der österreichische Schriftsteller Erich Hackl schrieb in einer seiner regelmässigen Kolumnen für die Zeitschrift Wiener Tagebuch: "Gemessen an diesen Erzählungen nehmen sich die Romane (beispielsweise) von Elfriede Jelinek wie Rührstücke aus der Gartenlaube aus." " (Verlagsinfo)
Der Band will zu Beginn dieses 21. Jahrhunderts abklopfen, was an junger Lyrik auf die Bühne tritt, Neues eröffnet und eine poetische Grammatik der Zeit aufweist. Neue Ansätze der Naturlyrik und der politischen Lyrik werden vorgestellt, aber auch die Formkritik hat ihren Raum.
"Das Heft enthält Beiträge von Michael Braun, Ulrike Draesner, Peter Geist, Guido Graf, Norbert Lange, Tobias Lehmkuhl, Jan Wagner und eine von Norbert Hummelt zusammengestellte Anthologie."

 

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