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Geschichtlicher Hintergrund.
Die Ursprünge des Internationalen Frauentags liegen in der Arbeiterinnenbewegung des 19. Jahrhunderts. Damals hatten Frauen und besonders Arbeiterinnen immer wieder in Streikaktionen für verbesserte Arbeitsbedingungen, aber auch für mehr soziale Gerechtigkeit gekämpft. Zum ersten Mal wurde der Frauentag offiziell am 8. März 1911 begangen. Auf Initiative von Clara Zetkin hatte dies die 2. Internationale Sozialistische Frauenkonferenz im Vorjahr beschlossen. Damals ging es hauptsächlich um das Frauenwahlrecht, aber auch um Antimilitarismus, Arbeitsschutz, Gleichstellung am Arbeitsplatz, Achtstundentag, Mutter- und Kinderschutz und die Festsetzung von Mindestlöhnen.
Nach dem zweiten Weltkrieg war der Internationale Frauentag in den sozialistischen Ländern ein offizieller Feiertag mit Blümchen für die werktätigen Frauen und "Muttis".
Im Westen war der Internationale Frauentag kaum ein Thema. Lediglich in den kommunistischen Parteien wurde er thematisiert. Die Frauenbewegung nahm ihn kaum wahr. Erst in den achtziger Jahren erstarkte wieder das Interesse. Nicht zuletzt gefördert durch internationale Kontakte mit Befreiungsbewegungen bzw. Frauen in der Dritten Welt.
Buchtips und ein Spieltip.
[Memory] Luise F. Pusch, Susanne Gretter (Hg.):
Berühmte Frauen: Memory-Spiel.
2 x 33 Karten, Begleitbuch mit 33 Biographien und Spielanleitung.
Insel Taschenbuch 1999
22,80 DM = 11,66 €
Das Memory macht Spaß und zeigt viele Gesichter berühmter Frauen. Die Biographien im Begleitbuch erlauben ein Vertiefen über den reinen Namen hinaus.
[Revolte] Hilde Schmölzer:
Revolte der Frauen.
Porträts aus 200 Jahren Emanzipation.
Ueberreuter Verlag 1999;
351 S.; 48,00 DM = 24,54 €
Ein neueres Buch über die Geschichte von Frauen aus den letzten 200 Jahren. Die Porträts vereinfachen den Zugang zu den individuellen Personen.
[Bewusstsein] Gerda Lerner:
Die Entstehung des feministischen Bewußtseins.
Vom Mittelalter bis zur Ersten Frauenbewegung.
dtv 1998; 32,00 DM = 16,36 €
Zur Entstehung des Feminismus vor der zweiten Frauenbewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
[Geschichte] Georges Duby/ Michelle Perrot:
Geschichte der Frauen, 5 Bde.
Antike; Mittelalter; Frühe Neuzeit; 19. Jahrh.; 20. Jahrh.
Fischer 1997; 228,00 DM = 116,57 €
Der Klassiker aus Frankreich über die Geschichte der Frauen von der Antike bis ins 20. Jahrhundert. Sicherlich eine gewichtigere Investition, aber doch das Geld wert.
[backlash] Susan Faludi:
Backlash.
Die Männer schlagen zurück.
Rowohlt 1995; 24,90 DM = 12,73 €
Ein Darstellung neuerer Entwicklungen nach den vermeintlichen Siegen der Frauenbewegung. Gegentendenzen und Aufweichen des Erreichten.
Aktionswochen in Braunschweig.
Weitere Infos/ Kontakt
4. März 2000
Brunsviga, Karlstr., Gr. Saal
Intern.Frauengruppen u. Koord. für Ausländerfragen:
"Internationales Frauenfest" - Künstlerische Darstellungen von Frauen aus 13 Ländern
7. bis 17. März 2000
Rathaus, vor dem Sitzungssaal
Fotoausstellung
"Geschlecht: Behindert, Merkmal: Frau"
7. März 2000, 16:00 Uhr,
Rathaus, vor dem Sitzungssaal
Ausstellungseröffnung
7. März 2000, ca. 17:00 Uhr,
vor dem Rathaus, Langer Hof 1
Rolli-Parcours
Machen Sie Ihren Rollstuhlführerschein!
8. März 2000, 20:00 Uhr,
Dornse, Altstadtrathaus
20,00 DM Kostenbeitrag (Buffett)
Vorverkauf beim Gleichstellungsreferat
Tel.: 4 70-21 00, - 40 51, -35 92
"Zukunft braucht Erinnerung"
Empfang des 8. März-Bündnisses; Frauen in historischen Kostümen werden dargestellt
11. März 2000, 19:00 Uhr,
JZ Mühle,
A. d. Neustadtmühle 3
Eintritt 7 DM, erm. 3,50 DM
Veranstalterinnen Andrea Jonck + Malea:
Frauenbands aus der Region:
Women special "life": Schwarze Witwen, Jana el Hassan, Kima Maki + special guests sowie Jennifer + Babro
12. März 2000, 10:00 Uhr,
Treffen Altstadtrathaus
Stadtrundgang/Führung Altstadtrathaus (je nach Wetter)
"Auf dem Wege zur Selbstverwirklichung"
"Blick ZURÜCK nach vorn."
Geschichte der gewerkschaftlichen Frauenbewegung
12. März 2000, 12:00 Uhr,
Altstadtrathaus
Traudel Klitzke (Frauenbeauftragte VW), Eröffnungsrede: "Zeit für den neuen Gesellschaftsvertrag" anschl. Brunch u. Gespräche
13. März 2000, 19:00 Uhr,
Alte Waage, Speicher
Diavortrag "Frau trau Dich - Frauen mit einer geistigen Behinderung lernen selbstbestimmt zu leben" von Marianne Isermeyer, Stiftung Neuerkerode
15. März 2000, 19:30 Uhr,
St. Magni Gemeindehaus
Hinter der Magnikirche 7
Kirchenfrauenkonvent:
Exclusiv für Frauen: "Wieviel Göttin verträgt die Kirche?"
Auseinandersetzung mit den Wurzeln weiblicher Spiritualität; Theologie zum Mitmachen
16. März 2000, 19:00 Uhr,
Alte Waage, Speicher
Vortrag und Podiumsdiskussion "Mit uns nicht - Sexuelle Gewalt gegen behinderte Frauen" mit Christine Köhler
17. März 2000, 14:30 Uhr,
Rathaus, vor dem Sitzungssaal
Musikalische Lesung der Gruppe Lyra
"Wider die Sprachlosigkeit - Der Stolz behinderter Frauen"
18. u. 19. März 2000, 10:00 bis 17:00 Uhr,
Anmeldung bis 3.3.2000
Kosten: 50 DM
Infos bei der Mädchenreferentin Stadt BS
Tel.: 470 - 8487
Ich sag' NEIN!
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen u. junge Frauen mit unterschiedlichen Behinderungen
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Last updated: 08.03.2000.