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Karl Marx: Das Kapital.
Nach den Protesten gegen die WTO in Seattle mehren sich scheinbar die Stimmen, daß der Kapitalismus oder eher vielleicht der Neoliberalismus nicht der Weisheit letzter Schluß sein könnten. Die Aussage von Edzard Reuter ist zwar nicht gerade als Plädoyer für den Kommunismus gemeint, aber doch Indikator für die Stimmungslage.
Eine Renaissance des Marxismus ist damit wohl noch nicht gegeben, aber eine gute Gelegenheit, auf die Werke des vielfach totgesagten Philosophen hinzuweisen. Es lohnt sich auf jeden Fall, Das Kapital (wieder) zu lesen.
Trotzdem bieten wir kein Schnäppchen oder einen mundgerechten Aufguß, sondern einfach die Blauen Bände der Marx-Engels-Werke.
[Kapital 1] Karl Marx:
Das Kapital Band 1.
Der Produktionsprozeß des Kapitals.
19. Aufl. Dietz Verlag 1998;
955 S.; 39,80 DM = 20,35 €
Der erste Band des Kapital entwickelt den Begriff des Kapitals aus der Ware. Ausgehend vom Warentausch über das Geld bis zum absoluten und relativen Mehrwert werden die Grundlagen für die Kritik der politischen Ökonomie gelegt. Abschließend wird der Akkumulationsprozeß des Kapitals beschrieben.
Das Umfeld der marxschen Theorie liegt bei Adam Smith und den Klassiker der Nationalökonomie.
[Kapital 2] Karl Marx:
Das Kapital Band 2.
Der Zirkulationsprozeß des Kapitals.
29. Aufl. Dietz Verlag 1989;
559 S.; 29,80 DM = 15,24 €
[Kapital3] Karl Marx:
Das Kapital Band 3.
Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion.
30. Aufl. Dietz Verlag 1989;
1007 S.; 29,80 DM = 15,24 €
Links zum Thema.

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Last updated: 14.10.2000.