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| Deutsch-Nicaraguanischer
Freundschaftsverein |
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| Enrique Schmidt e.V. Braunschweig (gemeinnütziger
Verein)
Goslarsche Straße 93, 38188 Braunschweig
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| Im Zuge des Hurrikan Mitch, der in ganz Zentralamerika
wütete, wurde Nicaragua in den letzten Tagen von der vermutlich größten
Überschwemmungskatastrophe seiner Geschichte heimgesucht. Über
das Ausmaß der Katastrophe, die das gesamte Land, vor allem aber die
nördlichen Regionen Chinandega, Estelí und Matagalpa betrifft,
gibt es bisher keine genauen Angaben. Die Zahl der Opfer steigt ständig.
Die Schäden in der Landwirtschaft sind immens, es ist davon auszugehen,
daß der größte Teil der Reis- und Bohnenernte vernichtet
wurde. Strom- und Wasserversorgung sind zusammengebrochen. Zahlreiche Brücken
und Straßen sind zerstört. Transporte stecken fest oder sind
unmöglich. Viele Ortschaften, wie auch unser Partnerkreis Pueblo Nuevo
in der Region Estelí, sind von der Außenwelt abgeschnitten.
Erst nach über einer Woche erreichten uns die ersten Nachrichten von unserem Projektpartner: "Mitch ist hier nicht als Sturm, sondern als tagelanger fast ununterbrochener Regenfall vom 27.10. abends bis zum 1.11. morgens aufgetreten. Bis heute sind folgende Schäden aus 37 Ortschaften registriert:
Die geringe Anzahl von Toten ist oft dem lebensgefährlichen Einsatz von freiwilligen Rettungsbrigaden der Bevölkerung zu verdanken, die sich in Eigenregie organisierten und Tag und Nacht die Leute aus den zunehmend bedrohten Zonen evakuierten und in drei Notunterkünften unterbrachten. Langfristig wird die Bevölkerung unter dem Verlust von 1.400 ha Ackerland leiden. Im Flußtal sind fast alle Bäume weg, auch die von 1,50 bis 2,50m Durchmesser, die Erde ist auf mehreren hundert Metern Breite weggespült. Übrig blieben nur Sand und der nackte Fels. In anderen Fällen sind ganze Kaffeeanpflanzungen abgerutscht und beim tiefer gelegenen Nachbarn angekommen." Da wohl in ganz Nicaragua der größte Teil der Ernte vernichtet ist, rechnen wir in den nächsten Wochen mit einer zunehmenden Versorgungskrise. "Schon heute gibt es in Pueblo Nuevo keine Medikamente mehr", berichtete die Mutter unserer Koordinatorin aus Managua. Von Seiten der Regierung ist wenig Hilfe zu erwarten. So hat sie Angebote Kubas, Medikamente und Ärztinnen zu entsenden, abgelehnt. Ein Schiff mit Hilfsgütern soll erst entladen werden, wenn Zollgebühren gezahlt sind. Und dies angesichts ca. 420.000 obdachloser Menschen. |
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| Spenden
Sie für
Soforthilfe und Wiederaufbau in Pueblo Nuevo |
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| Unser Konto: | Bank für Gemeinwirtschaft Braunschweig Kto.Nr. 1028291300 - BLZ 27010111 Stichwort "Mitch" (Für Spendenquittungen bitte Adresse mitteilen!) |
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| V.i.S.d.P.: | A. Moysich c/o Deutsch-Nicaraguanischer Freundschaftsverein Enrique Schmidt e.V. | |
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(Für die Richtigkeit der Angaben und die Seriosität übernehmen wir keine Haftung!) |
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| CNN | Spezielle Nachrichtenseite zu Hurrikan "Mitch" auf Englisch mit Links zu englisch- und spanischsprachigen Seiten. | |
| Patuca | "Soforthilfe für die Opfer des Hurrikan Mitch in Honduras - der Patuca e.V. Konstanz braucht Ihre Spende". | |
| Mitch S.O.S. von mundolatino.org | Eine Seite mit vielen Links zum Thema von mundolatino.org - Lateinamerika im Internet. Auf Spanisch! | |
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![]() Last updated: 06.12.1998. |