| Büchertips | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Profi-Suche | Gästebuch etc. | E-Cards etc. | |||||||||||||
| Monatstips Top Tips | Special | Studium | |||||||||||||
|
|
Vor neun Jahren erklärte die UNESCO auf Antrag des spanischen Staates den 23. April zum "Welttag des Buches".Seinen Ursprung hat der "Welttag des Buches" in einer katalanischen Tradition, wonach sich die Menschen zum Namenstag des Volksheiligen Sant Jordi (Sankt Georg) Rosen schenken. Auf Initiative der Büchergilde von Barcelona werden seit 1923 auch Bücher verschenkt, allein 1995 vier Millionen an einem einzigen Tag. Der 23. April ist besonders in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, ein Kulturereignis mit Volksfestcharakter. Der 23. April ist aber auch der Geburtstag von Vladimir Nabokov und William Shakespeare und dann ebenso sein Todestag und der von Miguel de Cervantes und Inca Garcilaso de la Vega . Schon Goethe hatte 1771 einen Gedenktag für Shakespeare gefordert. Darum verwundert es nicht, daß die Entscheidung der UNESCO, den katalonischen "Tag des Buches" zum "Welttag des Buches" zu erklären, in vielen Ländern begeistert aufgegriffen wurde. Das Motto der LESEKÖPFE 2004 in Deutschland lautet: "Mein Buch Nr. 1&qupt; lautet das Motto . Es finden in Frankfurt, Köln, Berlin, Hamburg und München mit verschiedenen Promis Diskussionen/ Lesungen statt. Mehr Infos. |
|
|
|
||
![]() In den Warenkorb ![]() |
Verführung zum Lesen. Zweiundfünfzig Prominente über Bücher, die ihr Leben prägten. Rowohlt 2003, 240 Seiten, 14,90 € | |
| "Prominente verführen zum Lesen. ?Bücher können zu Entspannung und Unterhaltung beitragen, sie können pures Vergnügen bereiten oder Wegweiser, Denkanstoß oder Stolperstein sein. Doch sie müssen zuerst einmal ihre Leser finden, was heute beim Vormarsch elektronischer Medien immer schwieriger wird. In dem Band "Verführung zum Lesen" berichten 52 mehr oder weniger prominente Zeitgenossen über Bücher, die ihr Leben geprägt haben. Zur Feder gegriffen haben zum Beispiel TV-Größen wie Gabi Bauer und Ulrich Wickert, Politiker wie Norbert Blüm, Schriftsteller wie Ephraim Kishon und Ulla Hahn und viele andere mehr aus Kunst und Wissenschaft. Herausgeber ist Uwe Naumann, Projektleiter Sachbuch beim Rowohlt Verlag, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Lesen.." (Verlagsinfo) |
||
![]() In den Warenkorb ![]() |
Jonathan Franzen: Die Korrekturen. Sonderausgabe zum Welttag des Buches 2004 , 224 S., 10,00 € | |
| ""Die Korrekturen" ist ein ungemein artistisches Stück Literatur, komplex, intelligent und virtuos geschrieben. Es war in Amerika ein Top-Bestseller, was ein wenig masochistisch anmutet. Es erzeugt Atemlosigkeit und Gelächter.
Heftig geht es in Jonathan Franzens "Die Korrekturen" zu, einer Geschichte aus einer späteren Zeit und einer anderen Welt, wechselnd zwischen einem spießigen Nest im Middlewest, dem Dschungel New Yorks, der Wohlanständigkeit Philadelphias. Es geht um eine Familie, Eltern und drei erwachsene Kinder, in der alle hartnäckig versuchen, ihre Lebenswirklichkeit anhand ihrer Lebensentwürfe zu korrigieren. Das klappt auf schauerliche Weise nie und bei keinem. Liest man das Buch mit einer gehörigen Portion zynischer Lust an Satire, entfaltet es eine aberwitzige Komik, hält man es für wahr, ist es ziemlich deprimierend. Der Bogen der Geschichte spannt sich, mit vielen Rückblenden, zwischen dem Sommer, in dem der Wunsch der Eltern laut wird, noch einmal mit Kindern und Enkeln Weihnachten im Middlewest zu feiern, und dem schließlich stattfindenden Fest, das alles andere als Merry Christmas ist. Dazwischen haben alle schlimme Krisen und Abenteuer zu bestehen. Der Vater verschwindet langsam hinter seiner Alzheimer-Krankheit, die Mutter häuft nutzloses Gerümpel an. Der tüchtige Sohn leidet unter seiner hysterischen Frau und seinen Söhnen, die nichts Rechtes zu tun haben und deshalb die Leere mit "Spielzeug" füllen, zum Beispiel einer Überwachungskamera für die Küche. Der geniale, gutmütige Sohn ist mit über dreißig nicht in der Lage, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und seine Frauenbeziehungen sind ein Elend. Bei der Tochter, die zunächst als wohlgeratene Lebensbewältigerin erscheint, kommt man erst spät darauf, dass sie in Wirklichkeit völlig neben der Spur ist ... ." (buchjournal) |
||
|
|
|
|