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Veranstaltung: Eine Reise in den Libanon.

Spätestens seit dem israelischen Angriff auf das Land im Sommer 2006 ist der Libanon wieder in unsere Wahrnehmung gerückt. Inzwischen patroullieren auch Bundeswehr-Einheiten vor der Küste. Die Medien zeigen Menschenmassen, die Hisbollah-Fahnen schwenken und berichten über angebliche Konflikte zwischen Religionsgruppen. Der deutsche Außenminister Steinmeier äußert sich besorgt über den drohenden syrischen Einfluss auf das kleine Land.
Was danach bleibt, ist kein Verständnis der Politik, die in und um den Libanon gemacht wird, sondern viele offene Fragen.
Benito Katzer und Lars Hirsekorn wollen einen kleinen Überblick der neueren Geschichte des Landes vermitteln und anhand von Bildern, die während einer Reise im Juni 2006 - kurz vor dem Krieg - entstenden sind, einen Eindruck von der Vielseitigkeit, Widersprüchlichkeit und politischen Realität des Landes vermitteln.

Veranstaltung:
Dienstag, den 30.01.2007, 20:00 Uhr
Guten Morgen Buchladen
Bültenweg 87
38106 Braunschweig

Bücher zum Thema

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[humaidan]
Iman Humaidan-Junis: Wilde Maulbeeren. Roman aus dem Libanon. Lenos 2006, 128 S., 8,80 €
"Das Gesicht taucht immer wieder vor mir auf. Meistens sehe ich es nur undeutlich. Mal ist es schön braun, dann wieder blässlich durchsichtig. Für Sarah ist die Mutter die grosse Unbekannte. Die ganze Kindheit und Jugend hindurch verzehrt sich das Mädchen nach der bildschönen Frau, die verschwand, als es drei Jahre alt war. Seither durfte ihr Name im drusischen Dorf, wo Sarah zusammen mit ihrem viel älteren Halbbruder unter der Obhut eines tyrannischen Vaters und einer bigotten Tante aufwächst, nicht mehr genannt werden.
Die Mutter wäre im Dorf erstickt, vertraut ihr eine Nachbarin an, hätte sie sich nicht davongemacht. Auch Sarah hält die Enge nicht mehr aus. Überstürzt heiratet sie ihre Jugendliebe Karim und reist mit ihm nach England, wo sie weiter nach ihrer Mutter forscht. Ihre Bemühungen aber sind vergeblich, und schliesslich kehrt sie des-illusioniert und allein ins Dorf zurück, wo nichts mehr ist, wie es war. Doch die Tochter, die sie erwartet, verleiht ihr Kraft und den Mut, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
In einer faszinierend-sinnlichen Sprache schildert Iman Humaidan-Junis die Suche einer jungen libanesischen Frau nach ihrer Identität und zeichnet gleichzeitig ein Bild der multikulturellen Gesellschaft des Libanon." (Verlagsinfo)
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[kleeberg]
Michael Kleeberg: Das Tier, das weint. Libanesisches Reisetagebuch. DVA 2004, 176 S., 17,90 €
"Dieses Buch enthält persönliche Reiseaufzeichnungen, Gedanken, Erinnerungen und Abschweifungen, beginnt Michael Kleeberg sein Libanesisches Reisetagebuch. Vier Wochen war er Anfang 2003 zu Gast in Beirut. Durch Abbas Beydoun, einen der wichtigsten libanesischen Schriftsteller, bekommt er Einblicke in das alltägliche, aber auch kulturelle und politische Leben in dieser weißen Stadt - alles ist hier Spiel von Licht und Schatten. Er führt Gespräche über Islam, den Westen, über Literatur und Film. Er öffnet uns den Blick für das andere, für einen anderen Lebensrhythmus, einen Wartenden, der sich nicht langweilt, der einfach dasteht. Das Tal des Adonis tut sich uns in seiner Erzählung auf, und wir bekommen Appetit auf das Essen, duftend nach tausend Gewürzen von Kreuzkümmel bis Kardamom. Doch Kleeberg schreibt auch mit Humor über sich, über seine Tochter, seinen Vater, dem die Weltoffenheit des Sohns fremd ist, und über seine Arbeit.." (Verlagsinfo)

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